MODERAT & PARQUET COURTS – Plakate fürs PRIMAVERA SOUND!

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Nach etwas Abstinenz geht’s weiter an Bord der MS BURNS.

Das PrimaveraSound Festival war in diesem Jahr zum bereits fünften Mal in Folge Gastgeber der 2001 ursprünglich in San Francisco gestarteten Gigposter Roadshow FLATSTOCK. Neben Hamburg im September (seit 2006 im Rahmen des Reeperbahnfestivals) hat sich Barcelona nunmehr als zweiter europäischer Hafen für Posterkünstler aus aller Welt etabliert.

Mit dem Wetter hatten wir Aussteller unter freiem Himmel in diesem Jahr wieder ausgesprochen Glück, vom angekündigten Sturm und Wolkenbrüchen wurden wir dankenswerterweise letztlich verschont. Es gibt nichts traurigeres als bunte Plakatmatsche… Somit ausgelassene Stimmung und ideale Voraussetzungen, um die zehrenden Arbeitszeiten von 15 Uhr nachmittags bis 5 Uhr morgens durchzustehen. Tja Ihr Lieben, Poster Artist ist kein Zuckerschlecken.

Neben gutem Klima und kaltem Bier sind auch Plakate für Acts des Festivals selbst eine gute Basis für erfolgreiche Tage. Daher konnte ich mich in diesem Jahr sehr glücklich schätzen, sogar zwei Drucke authorisiert zu bekommen. Nach 2014 waren auch die Elektromeister MODERAT aus Berlin diesmal wieder beim Primavera am Start und nachdem die Zusammenarbeit schon damals gut geölt lief, durfte ich auch 2016 wieder ran. Zur Belohnung gab es für die Band ein „stage-upgrade“: beim letzten Mal noch auf einer der kleineren Bühnen vor rund 5.000-6.000 Leuten, gaben sie diesmal den Headliner auf der Hauptbühne vor schätzungsweise 50.000 Zuschauern! Da kann man schonmal auf die Holzpalette klopfen – gerade so wie es MODERAT laut Eigenaussage auch selbst getan haben. Für das Stück „Reminder“ auf ihrem aktuellen Album haben sie auf der Suche nach dem passenden Rhythmusgeräusch kurzerhand eine Palette aus dem Hinterhof bearbeitet.

SEÑOR-BURNS_MODERAT-BCN2016_1000

Das zweite Plakat ist für die New Yorker Weirdos von PARQUET COURTS entstanden. Das Motiv zeigt einen Hot-Dog dem es wiederum ein Parquet Courts-Poster um die laschen Brothälften weht. Wer glaubt das sei total absurd und ohne jede Berechtigung, der irrt. Schließlich beweist die Band in ihren Texten immer wieder eine Affinität zu Essen und dem Umgang damit („stoned & starving“ oder „berlin got blurry“).

Beide Plakate sind im Format 60×40 cm und in einer Auflage von jeweils 70 Exemplaren mit drei bzw. vier Farben von Hand auf softweißem Metapaper mit 240g gedruckt. Ein Glück für Euch, dass ich nicht alle Exemplare mit beim FLATSTOCK hatte und Ihr deshalb noch welche ergattern könnt, ab sofort direkt im Atelier oder hier: senorburns.bigcartel.com

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